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Fachvortrag INposition: Als Spezialistin an die Spitze

Hamburg, 2.11.2011. – Top-Positionen in Unternehmen waren früher für Manager reserviert, heute werden sie zunehmend auch für Fachkräfte eingerichtet. Wie hochqualifizierte Frauen davon profitieren können, erläutert Prof. Dr. Michel E. Domsch von der Helmut-Schmidt-Universität in seinem Vortrag „Alternative Laufbahnentwicklung – als Spezialistin an die Spitze“ am 8.11.2011 um 18:30 Uhr, Berliner Tor 5 (HAW), 20099 Hamburg.

Die neue Vielfalt der Aufstiegswege ist für Frauen deshalb interessant, weil Frauen häufig eine andere Motivation zur Karriere haben als Männer. „Die Unternehmen haben zur Kenntnis genommen, dass es sehr unterschiedliche Antriebe und Potentiale für Spitzenleistungen gibt“, erklärt Prof. Dr. Michel E. Domsch, der an der Helmut-Schmidt-Universität Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Leadership und Personalentwicklung unterrichtet.

Dezidiert und am Beispiel führender Untenehmen zeigt Prof. Dr. Domsch in seinem Vortrag „Alternative Laufbahnentwicklung – als Spezialistin an die Spitze“ drei grundsätzliche Karriereausrichtungen auf, deren Überschneidungen und Vernetzungen sowie deren Vor- und Nachteile. Die Management-Laufbahn ist vor allem mit strategischen Aufgaben befasst. „Doch Unternehmen müssen verstärkt hochspezialisierte Experten an sich binden“, so Domsch, „um in den Wissens- und Informationsgesellschaften signifikante Wettbewerbsvorteile erzielen zu können.“ Deshalb gewinnen die Fach- und Projektlaufbahnen zunehmend an Bedeutung. Hier bilden Fachwissen und Teamkompetenz die Aufstiegskriterien.

Moderiert von Prof. Dr. Birgit Weiher, erste Vorsitzende des Forums für Akademikerinnen an Hochschulen und in der Wirtschaft (FAHW) e. V., werden im Anschluss an den Vortrag mit den Teilnehmerinnen konkrete Laufbahnentwicklungen diskutiert. „Wichtig ist uns, dass wir den an einer Karriere interessierten Frauen, insbesondere den promovierten unter ihnen, eine lebensnahe und auf ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse zugeschnittene Orientierung bieten können“, betont Prof. Weiher. „Jede Teilnehmerin muss natürlich für sich prüfen, welche Anreize für welches Laufbahnmodell den Ausschlag für sie geben.“ Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf dürfte eine wichtige Rolle spielen. Interessant werde es sein zu erfahren, welche Laufbahnen eher die Frauen und welche eher Männer anspricht – und warum.

Carola Günther sieht in Prof. Domschs Vortrag eine ideale Ergänzung zum Leistungsangebot des vom FAHW e. V. aufgelegten Projekts INposition, dessen Leiterin sie ist. „Die Unterscheidung zwischen Managementlaufbahn einerseits und Fach- und Projektlaufbahn andererseits entspricht strukturell der Differenzierung zwischen Kompetenz und Leistung in unserem Seminar Positionierung I über ‚Das Haus der Karriere’.“ Außerdem hat Carola Günther in Seminaren und Coaching die Erfahrung gemacht, dass viele Frauen vor einer Karriere zurückschrecken, weil sie fürchten, dann nicht mehr inhaltlich arbeiten zu können, sondern vor allem administrativ tätig sein zu müssen. „Der Vortrag von Prof. Domsch erklärt, dass und wie rechtzeitig die Weichen gestellt werden müssen, um mit Fachwissen beruflich Erfolg zu haben“, so Günther.

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INposition  startet mit Konzept für mehr Frauen-Macht im Job

Hamburg, 10. Mai 2011. – Wie können Frauen durch eine erfolgreiche Karriere mehr Macht in Unternehmen und Institutionen gewinnen? Das Projekt INposition des Forums für Akademikerinnen an Hochschulen und in der Wirtschaft (FAHW) e. V. legte dazu bei seiner Auftaktveranstaltung ein umfangreiches Konzept vor. Im Anschluss diskutierten das prominent besetzte Podium und das Publikum angeregt über das Thema Frauen und Macht.

Für die Karriereförderung von Akademikerinnen hat Macht hohe Bedeutung. Das betonte Carola Günther, Projektleiterin von INposition, in ihrem Vortrag zur Auftaktveranstaltung in der Aula der Hochschule für bildende Künste am letzten Donnerstag in Hamburg . Sie setzte dabei zunächst auf die Bewusstwerdung von Machtverhältnissen. „Bin ich ‚in der Macht oder an der Macht’? Das ist hier die Leitfrage“. INposition wird  in Seminaren, Workshops und Coaching verstärkt das Thema ‚Willensbildung’ behandeln, um insbesondere Promovierten, an die sich das Angebot von INposition zunächst richtet,  rechtzeitige und unabhängige Entscheidungen über ihren weiteren Karriereweg zu ermöglichen.

Ziel der Veranstaltungen von INposition ist es, dass Frauen sich in Unternehmen und Institutionen aktiv positionieren und Macht als Möglichkeit von Gestaltung begreifen. Prof. Dr. Michel E. Domsch von der Helmut-Schmidt-Universität sprach ergänzend von der Erzeugung von „Positionsmacht, Expertenmacht und Beziehungsmacht“  durch Schulung: „Der ganze Coaching-Bereich geht in diese Richtung“.

Die gut besuchte Veranstaltung erlebte glänzend aufgelegte Referenten und Diskutanten. Die ausgewiesene  Diversity-und Gender-Expertin Prof. Dr. Gertraude Krell (FU Berlin) brillierte mit einem ebenso humorvollen wie ausführlichen Vortrag über „Perspektiven auf und für Karrierefrauen“.   Ute Sachau-Böhmert von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hob das Neuartige des hochschulübergreifenden Ansatzes von INposition und die wirtschaftspolitische  Bedeutung von hochqualifizierten Frauen hervor. Prof. Dr. Birgit Weiher, Vorsitzende des FAHW e. V.,  drückte die Hoffnung aus, dass mit INposition „die ewige Welle“ der Bemühungen um gleiche Chancen für hochqualifizierte Akademikerinnen ans Ziel komme. Carola Günther verwies nachdrücklich auf die Aufstiegs-Systematik, die INposition bietet, und stellte das Veranstaltungs-Spektrum vor. Der Abend klang bei intensiven Gesprächen und einem sehr guten Büffet aus.

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